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KESSLER zur Skulptur „Zwieblinger Teufel“

21.10.2026

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Wir nehmen wahr, dass die Skulptur „Zwieblinger Teufel" sehr unterschiedliche Reaktionen auslöst und inzwischen auch eine Petition zu ihrer Entfernung gestartet wurde. Uns erreichen viele positive, aber auch kritische Rückmeldungen. Wir respektieren ausdrücklich, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung zu einem Kunstwerk im öffentlichen Raum äußern. Kunst regt zur Auseinandersetzung an – das war uns bewusst. Die Dimension der negativen Reaktionen in den sozialen Medien war für uns jedoch nicht vorhersehbar.

KESSLER hat die Skulptur von Tim Bengel anlässlich seines 200-jährigen Jubiläums finanziell ermöglicht und der Stadt Esslingen geschenkt. Dahinter steht unsere tiefe Verbundenheit mit der Stadt, in der unser Haus seit 1826 zu Hause ist. Die künstlerische Gestaltung lag bei Tim Bengel.

Die Skulptur greift eine der bekanntesten Esslinger Sagen auf. Der Teufel steht darin nicht für eine Verherrlichung des Bösen. Er ist der Unterlegene – von der Marktfrau durch Mut und Klugheit überlistet und schließlich aus Esslingen vertrieben. Zu keiner Zeit war es unsere Absicht, religiöse oder weltanschauliche Gefühle zu verletzen. Wir bedauern, dass Menschen die Darstellung als verletzend empfinden.

Zugleich erleben wir, dass sich ein konstruktiver Dialog entwickelt und Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Dazu gehört etwa der Wunsch, auch die Marktfrau und ihre Rolle in der Sage stärker zu würdigen. Solche Gedanken haben ihren Platz in der Diskussion. Uns ist wichtig, dass die Auseinandersetzung respektvoll geführt wird.

Wir stehen zu unserem Engagement für Esslingen. Unser Geschenk ist Ausdruck dieser Verbundenheit. 

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